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Wir über uns 

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Der Verein „RAHMA - Muslimisches Zentrum für Mädchen, Frauen und Familie e.V.“ wurde im Mai 2014 in Frankfurt am Main gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein. Im Vorfeld haben sich junge muslimische Frauen aus unterschiedlichen akademischen Berufsfeldern und mit verschiedenen Sprachkenntnissen zusammengeschlossen und die Grundidee entwickelt. Dabei erfolgte sowohl die Vereinsgründung als auch die Vereinsarbeit aus einer gesellschaftlichen Verpflichtung und islamisch-sozialen Verantwortung heraus. So bedeutet der für alle Muslime verständliche Begriff im Vereinsnamen „RAHMA“ ins Deutsche übersetzt „Barmherzigkeit“. RAHMA e.V. ist eine Anlauf- und Beratungsstelle für Mädchen und Frauen mit muslimischem Hintergrund, die sich in schwierigen Not-, Konflikt-, und Krisensituationen befinden.


„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Art. 1 Abs. 1 GG

„Und Wir haben ja die Kinder Ādams mit Würde ausgestattet [geehrt]“

Koran Sure 17, Vers 70

Von dieser Basis der garantierten Würde des Menschen ausgehend wendet sich der Verein gegen jede Form der individuellen, institutionellen und gesellschaftlichen Unterdrückung und/oder Diskriminierung von (muslimischen) Mädchen und Frauen. Unser Ziel ist es daher, langfristig dazu beizutragen, dass die betroffenen muslimischen Mädchen und Frauen ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft führen können. Wir verfolgen dabei das unmittelbare Ziel, Mädchen und Frauen mit muslimischem Hintergrund in Not-, Konflikt-, und Krisensituationen beratend, unterstützend und begleitend zu helfen.

Wir sind eine Anlauf- und Beratungsstelle für Mädchen und Frauen mit muslimischem Hintergrund und bieten diesen vielfältige Beratung, Unterstützung, Begleitung und Betreuung in Not-, Krisen-, und Konfliktsituationen an. Dabei respektieren wir das jeweils individuelle kulturelle, ethnische und religiöse Selbstverständnis der betroffenen Mädchen und Frauen als Ausgangspunkt unserer Arbeit. Zugleich wollen wir ihre Individualität fördern und sie bestärken, ihre Persönlichkeit zu entfalten und - auch in Notlagen - eigene Perspektiven zu entwickeln.

Unsere Arbeit erfolgt in Form der

  • Beratung, Betreuung, Begleitung und sonstige Unterstützung in Konflikt- und Krisensituationen, insbesondere bei körperlicher, sexueller, psychischer und struktureller Gewalt

  • Unterstützung bei der Bekämpfung von Diskriminierung durch Vorurteile und Zuschreibungen aus Gründen der muslimischen Religionszugehörigkeit, Rasse, ethnischen Herkunft, des Geschlechts, Familienstandes, Alters, der Behinderung oder anderen Faktoren

  • Hilfestellung zur Entfaltung der Ressourcen und Kompetenzen, insbesondere durch die Bekämpfung der Benachteiligung in deren Familien- und Gruppenbezügen sowie in der Mehrheitsgesellschaft

  • Förderung und Schutz eines selbstbestimmten Ehe- und Familienlebens

  • Aufklärende und sensibilisierende Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit in der Mehrheitsgesellschaft und in der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland zur Verwirklichung der vorgenannten Vereinszwecke.


Der Verein wird ausschließlich von muslimischen Frauen mit akademischem Hintergrund geführt. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.

Derzeit zeichnen sich als Vorsitzende eine Diplom-Pädagogin und eine weitere Diplom-Pädagogin als stellvertretende Vorsitzende sowie eine Islamische Religionswissenschaftlerin, zugleich Diplom-Pädagogin, als Schatzmeisterin und schließlich eine angehende Diplom-Juristin als weiteres Vorstandsmitglied für die Vereinsarbeit verantwortlich. Dabei wird der Vorstand in seiner Arbeit von vielen weiteren ehrenamtlichen Mitgliedern unterstützt.


Der Beirat ist nach der Satzung des RAHMA e.V. ein weiteres Organ des Vereins. Der Beirat unterstützt und berät den Vorstand bei Grundsatzfrage sowie allgemein in fachlicher und strategischer Hinsicht. Anders als für die Funktionen im Vorstand sind nach der Satzung männliche Beiratsmitglieder zwar nicht ausgeschlossen, aber auch hier muss der Beirat mindestens aus der Hälfte aus Frauen bestehen.

Derzeit sind im Beirat zwei Psychologinnen und ein Rechtsanwalt vertreten.