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Aktuelles 

RAHMA e.V. nimmt am Iftar-Abend des ZMD Hessen teil

Am 14. Juni 2017 folgte RAHMA e.V. der Einladung des Landesverbandes Hessen des Zentralrat der Muslime in Deutschland zur Teilnahme am Iftar-Abend.

Neben den Fraktionsvorsitzenden und Parteivertreter der im Hessischen Landtag vertretenen Parteien haben auch die Vertreter der Religionsgemeinschaften jeweils Grußworte an die Gäste gerichtet. Geladen waren aber auch viele Vertreter der Zivilgesellschaft wie etwa RAHMA e.V., um "die Anerkennung der von diesen Institutionen geleistet wertvollen Arbeit" zu würdigen, so der Landesvorsitzende des ZMD Hessen Said Barkan. Es fanden bei einem reichhaltigem Iftar-Essen sodann gute Gespräche zwischen den Vertretern der verschiedenen Institutionen und Religionen sowie Persönlichkeiten statt.
Insgesamt war es ein sehr schöner Abend.

Danke an den ZMD Landesverband Hessen für die Einladung und die tolle Organisation!

www.facebook.com/ZMDHessen/posts/1761518490806558
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Der Landesverband Hessen des ZMD hat am 14. Juni 2017 mehr als 120 Gäste zu einem Iftar-Empfang in seiner Mitgliedsmoschee "Tarik ben Ziad" in Frankfurt am Main geladen. Neben Vertretern der Landesregierung, der Bundes- sowie Landespolitik, als auch Vertreter staatlicher Institutionen wie der Frankfurter Polizeipräsident, sind Vertreter der Religionsgemeinschaften und der Zivilgesellschaft der Einladung gefolgt. In seiner Begrüßungsrede stellte der Vorsitzende des Landesverbandes Hessen des ZMD, Said Barkan, fest, dass in einer freien Gesellschaft auch die religiöse Vielfalt eine ihrer Stärken ist: „Der Ramadan gehört zu Deutschland…Und Weihnachten ohnehin, ebenso Ostern und Pfingsten. Natürlich auch das jüdische Chanuka. Und alle anderen Feste aller anderen Religionen ebenso!“ Der Bundesvorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland Aiman Mazyek ging in seinem Grußwort auf die religiöse Praxis des Fastens und Ramadans sowie der Bedeutung des Iftars in Deutschland ein: „In diesen Tagen des Fastenmonats Ramadan gehen z.B. hunderttausende deutsche Muslime jeden Abend in die Moscheen, um das gemeinschaftliche Nachtgebet zu verrichten und um auch für den Frieden in der Welt und in Deutschland zu beten. Ein Beispiel für die Verbundenheit der überwältigenden Mehrheit der Muslime. Ebenso sind solche Iftare, wie wir ihn heute begehen, eine Friedensdemonstration. Hunderttausende brechen in diesen Minuten das Fasten im Kreise ihrer Familien, mit ihren Nachbarn und Freunden gemeinsam.“ Die Hessische Landesregierung wurde durch Frau Staatsekretärin Dr. Bernadette Weyland vertreten, die eingangs die herzlichen Grüße des Ministerpräsidenten Volker Bouffier den Iftar-Teilnehmern überbrachte. In Ihrem Grußwort stellte Frau Staatssekretärin Dr. Weyland die Friedensbotschaft des Islams durch Verweis auf den West-Östlichen Diwan Johann Wolfgang Goethes ebenso dar wie sie anmerkte, dass wir in unserer Gesellschaft dem Ramadan „in großem Respekt und im Miteinander“ begegnen. Auch die Vertreter der im Hessischen Landtag vertreten Parteien stellten das Verbindende der Religionen und unserer Gesellschaft heraus. Die stellvertretende Parteivorsitzende der SPD Hessen, Gisela Stang, unterstrich wie wichtig es sei, dass „wir alle gemeinsam an einem Tisch sitzen“ und wünschte allen „Ramadan Kareem!“ Herr Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender der BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN, sprach über die Rolle der Religion in unser Gesellschaft und wie man durch Religion „Gemeinschaft organisieren“ könne. Anknüpfend an den Willkommensgruß des Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen des ZMD plädierte die Fraktionsvorsitzende Janine Wissler von der Partei DIE LINKE für eine Gleichbehandlung aller Religionen und machte deutlich, dass „Hass, Gewalt und Terror keine Religion“ hätten. Ebenso hat sie den wachsenden antimuslimsichen Rassismus und das Kopftuchverbot beklagt. Der Vertreter für die CDU-Fraktion Ismail Tipi pflichtete dem Willkommensgruß des Landesverbandsvorsitzenden bei, dass der Iftar schon zu einem „Brauch“ geworden sei und sprach sich auch dafür aus, dass es unsere gemeinsame Verantwortung sei, dass wir uns auch in den abrahamitischen Buchreligionen jeglichem Extremismus entgegenstellen müssen. Oliver Stirböck vom Präsidium der FDP Hessen lobte, dass alle im Hessischen Landtag vertreten Parteien an diesem Iftar-Abend anwesend sind und sah dies auch als Zeichen der „Solidarität mit einem muslimischen Verband, der auf Ausgleich setzt und der sich immer von extremistischen Positionen ganz, ganz klar, ganz, ganz eindeutig abgesetzt hat.“ Auch ging er auf die Gefahr durch islamfeindliche Rechtspopulisten mit einem klaren Statement ein: „Wenn aber AFDler…dem Islam das Grundrecht auf Religionsfreiheit entziehen wollen, dann werden sich Freie Demokraten und dann werden sich sicher alle demokratischen Parteien den Hetzern und Spaltern entgegenstellen.“ Auch die Vertreter der Religionsgemeinschaften von der evangelischen und katholischen Kirche wie die jüdische Vertreterin sprachen sich für das friedliche Zusammenleben aller Religionen aus. In diesem Sinne wies auch Imam Moubarak Kounta auf den Koranvers hin, wonach das Fasten schon in der vorislamischen Zeit den Juden und Christen auferlegt wurde: „O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren.“ (Sure 2, Vers 183).

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RAHMA e. V. nimmt am Fachgespräch "Angekommen. Brücken bauen für geflüchtete Mädchen und Frauen" teil

Am 2. Juni 2017 hat die Vorsitzende des RAHMA e.V. an einem Panel-Fachgespräch unter dem Titel „Angekommen. Brücken bauen für geflüchtete Mädchen und Frauen“, teilgenommen. Dieses wurde nun zum zweiten Mal vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt initiiert und gemeinsam mit dem Hessischen Flüchtlingsrat durchgeführt.

Nachdem die Dezernentin für Frauen, Rosemarie Heilig, sowie die Leiterin des Frauenreferats, Gabriele Wenner, Grußworte sprachen, erhielt das Publikum einen sehr interessanten Input von Harpreet Cholia, Vorsitzende des Hessischen Flüchtlingsrats und Projektleiterin "Kulturbrücken" im Mehrgenerationenhaus Frankfurt, mit dem Titel "Strukturen und Communities in der Flüchtlingshilfe". Dabei wurde die Rolle von MSO's (Migrantenselbstorganisationen) in der Flüchtlingshilfe thematisiert. Es folgten dann die 3 Panels unter Teilnahme der Vertreterinnen verschiedener Träger mit anschließender Diskussion. RAHMA e.V. nahm am 3. Panel „Leben und Alltag“ teil. Die Vorsitzende konnte neben den Erfahrungen aus der Beratung auch von den Erfahrungen im Zusammenhang mit dem im letzten Jahr von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderten Projekt "Aufklärung und (frauen-)politische Bildung" berichten.

Den Abschluss des gelungenen Fachtags bildete ein von einer jungen geflüchteten Frau selbst geschriebenes Gedicht zum Thema Glück. Wir danken dem Team des Frauenreferats und auch Harpreet Cholia für die Durchführung des Fachgesprächs.

(Bilder folgen).
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RAHMA e.V. vernetzt sich

RAHMA e.V. war gestern einer von 17 Vereinen, die an einem Vernetzungstreffen mit kleinem Infomarkt im Haus am Dom teilgenommen haben. Das Treffen ist Teil der Fortbildungsreihe "Sozialberatung (nicht nur) für Migrantinnen und Migranten", initiiert vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) der Stadt Frankfurt am Main.

Der gestrige Tag war eine gute Gelegenheit, unsere Arbeit vorzustellen und unsere Visionen mit anderen KollegInnen und EhrenamtlerInnen bei einem kleinen Infostand sowie einer kurzen Vorstellungsansprache zu teilen sowie neue Kooperationspartner für eine zukünftige Zusammenarbeit kennenzulernen. Durch dieses Zusammentreffen kollegialer Vernetzung mehrerer Trägern der Sozialen Arbeit und Beratung soll die gegenseitige Unterstützung vertieft werden.

An dieser Stelle bedanken wir uns für die Einladung -und Verpflegung- beim AmkA und dem Caritasverband Frankfurt e.V. sowie dem Haus am Dom.
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RAHMA e.V. wünschten allen Muslimen einen frohen Fastenmonat Ramadan. ... See moreSee less

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RAHMA e.V. stellt seine Praxiserfahrungen im Bereich des antimuslimischen Rassismus an der Frankfurt University of Applied Sciences vor

Auf Einladung der Seminarleiterin Saba Nur Cheema hat RAHMA e.V. am 22. Mai 2017 ihre Breratungs- und Interventionsarbeit im Bereich des antimuslimischen Rassismus an der Frankfurt University of Applied Sciences vorgestellt. Im Rahmen des Seminars "Religiöse Zugehörigkeit" wurden Beispiele aus der Beratungspraxis vorgestellt und mit den StundetenInnen diskutiert. Vielen Dank an Frau Saba Nur Cheema und ihre Studentinnen für den Austausch und die Diskussionen!

RAHMA e.V. engagiert sich gegen antimuslimischen Rassismus und Diskriminierung von Muslimen. In Hessen ist RAHMA e.V. Netzwerkpartner der Antidiskriminierungsberatung „ADiBe Netzwerk Hessen“ (s. auch Bekanntmachung) und Mitglied im Netzwerk gegen Diskriminierung Hessen.
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Elif Yüce, Neslihan Yılmaz und 4 anderen gefällt das

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Vergewaltigung in der Ehe: Strafbar seit 20 Jahren

Heute vor 20 Jahren, am 16. Mai 1997, trat eine wichtige Änderung in Kraft: Mit dem 33. Strafrechtsänderungsgesetz wurde das Merkmal „außerehelich“ aus dem Tatbestand der Vergewaltigung nach § 177 StGB entfernt. Und das leider erst nach 25 Jahren misslungenen Versuchen. Seither wird auch die eheliche Vergewaltigung als ein Verbrechen geahndet. Bis dato wurde die Vergewaltigung innerhalb der Ehe stark bagatellisiert; die Ehefrau als Individuum verlor - gleichsam im wahrsten Sinne des Wortes - mit dem „Ja“-Wort ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

Heute schützt der Tatbestand verheiratete und unverheiratete Frauen gleichermaßen. Laut einer Studie der Bundesregierung hat fast jede siebte Frau schon einmal sexuelle Gewalt erlebt, davon rund 25 Prozent durch ihren aktuellen oder früheren Partner. In der Praxis hat sich die Schutzwirkung des Paragraphen leider nicht gänzlich durchgesetzt: Viele Frauen zögern noch immer aus Scham, Furcht oder anderen Gründen die durch ihren (Ehe-)Partner erlebte körperliche und sexuelle Gewalt anzuzeigen. So bleiben viele Verbrechen ungeahndet und die Täter unbestraft.

RAHMA e.V. ermutigt jede Frau Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung anzuzeigen und Schutz bei Hilfsorganisationen zu suchen. Kontaktieren Sie auch dazu unverzüglich die Polizei oder rufen Sie uns oder andere Hilfeeinrichtungen oder auch beim bundesweiten Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der Nr.: 08000-116 016 an.
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Rubina Ra, Adnb des Tbb und 5 anderen gefällt das

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RAHMA e.V. wird 3 Jahre und sagt Danke

Vor genau drei Jahren ist RAHMA e.V. ins Leben gerufen worden. Dies ist nicht nur Anlass zur Freude, sondern auch Anlass, herzlichen Dank zu sagen! Wir bedanken uns nicht nur bei den vielen Ehrenamtlerinnen und Beraterinnen für ihre wertvolle Arbeit, sondern auch bei den vielen, vielen Unterstützern sowie den Spendern. Auf institutioneller Ebene danken wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern staatlicher und zivilgesellschaftlicher Träger für das Vertrauen und die Zusammenarbeit, besonders hervorzuheben sind die Bildungsstätte Anne Frank, ADiBe Netzwerk Hessen, Sozial- und Jugendamt der Stadt Frankfurt am Main, Bundeszentrale für politische Bildung, Amka/Partnerschaften für Demokratie Hessischer Flüchtlingsrat sowie das Beratungsnetzwerk Hessen.
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ZORA Anlauf- und Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen, Saba Nur Cheema und 10 anderen gefällt das

Cansev DuruKhullatvor 2 Monaten veröffentlicht   ·  1

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